Fri. - 12.03.2010 - 05:23
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Risiko Intensivstation gesenkt

Risiko Intensivstation gesenkt
Um lebensbedrohliche Erkrankungen in den Griff zu bekommen, erhalten Patienten auf der Intensivstation meist zahlreiche Medikamente gleichzeitig verabreicht. Selbst für Experten ist die Vielzahl möglicher Neben- und Wechselwirkungen kaum noch überschaubar. Die Arbeitsgruppe von Dr. Thilo Bertsche, Leiter der Kooperationseinheit Klinische Pharmazie an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, hat nun zeigen können, dass Ärzte mit Hilfe des Arzneimittelinformationssystems "AiDKlinik" schwerwiegende Ereignisse, die infolge von Wechselwirkungen auftreten, um etwa die Hälfte senken. Eines der wenigen effektiven Arzneimittel- Informationssysteme weltweit "Bisher hatten wir mit unserem Tool ...  weiterlesen

Jede fünfte Mutter stillt nicht

Jede fünfte Mutter stillt nicht
Muttermilch ist perfekt darauf abgestimmt, was ein Baby braucht - kein Fertigprodukt kann das ersetzen. Und sind Mutter und Kind erst einmal ein eingespieltes Team, ist das Stillen meist unkomplizierter und zudem günstiger als zu Fläschchen zu greifen. Trotzdem ist es heute nicht mehr selbstverständlich, Babys die Brust zu geben: Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse stillt jede fünfte Mutter ihr Baby überhaupt nicht mehr. Und lediglich sechs von zehn Säuglingen erhalten länger als drei Monate Muttermilch. Ob ...  weiterlesen

Fluglärm macht krank

Fluglärm macht krank
Wer in der Nähe eines Flughafens wohnt, leidet nicht nur subjektiv unter dem Fluglärm – er wird auch leichter krank. Das zeigt die bisher umfangreichste Studie zum Thema Gesundheitsfolgen von Fluglärm. Sie enthüllt, dass das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen mit wachsender Lärmbelästigung linear ansteigt. Ebenso häufen sich auch Depressionen bei Frauen. Rund ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland klagt über Fluglärm, hochgradig belästigt fühlen sich immerhin noch fünf Millionen Menschen. Das ist soweit nichts Neues. Dass diese Klagen jedoch mehr als nur subjektives ...  weiterlesen

Training nach Herzerkrankung

Training nach Herzerkrankung
Moderater Sport ist auch für Patienten mit Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems empfehlenswert. „Regelmäßige Bewegung ist gesund. Patienten mit Herzkrankheiten sollten aber vor Beginn des Trainings mit ihrem Arzt sprechen“, rät Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Nach einer akuten Herzerkrankung sollte sich das Training nach dem individuellen Krankheitsverlauf richten. So sollte zum Beispiel bei einem Patienten mit Koronarer Herzkrankheit (KHK) die Trainingsherzfrequenz deutlich unter der Schwelle liegen, ab der krankheitsbedingte Beschwerden auftreten. Im Allgemeinen sollten Herzpatienten Ausdauer- und Muskelaufbautraining kombinieren. Durch ein regelmäßiges aerobes ...  weiterlesen

An apple a day

An apple a day
Jeder kennt den Spruch "An apple a day keeps the doctor away" (ein Apfel am Tag hält den Doktor fern). Doch gerade die Bevölkerung in Deutschland isst viel zu wenig Obst und auch Gemüse - es fehlen fast zwölf Millionen Tonnen. "So empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung für eine gesunde Ernährung, täglich fünf Hand voll Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, verteilt auf zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse. Das entspricht insgesamt rund 650 Gramm. Von diesem Wert ...  weiterlesen

AD(H)S-Kinder

AD(H)S-Kinder
Sie sind zappelig, unkonzentriert, mal himmelhochjauchzend, mal zu Tode betrübt. Der Heimweg vom Kindergarten oder die Hausaufgaben dauern, beim Essen wird nicht stillgesessen - viele Eltern dürften solche Szenen kennen. Aber wann ist das Verhalten eines Kindes tatsächlich so auffällig, dass es der Therapie bedarf? Sind Kinder schwer zu bändigen, denkt man heute schnell an AD(H)S, die so genannte Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitäts-Störung, im Volksmund auch als Zappelphilipp-Syndrom bekannt. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) sind sieben Prozent der Eltern ...  weiterlesen

Doktor bin ich gesund?

Doktor bin ich gesund?
Eine Erkrankung wird in der Regel erst entdeckt, wenn die Betroffenen wegen ihrer Beschwerden die Sprechstunde aufsuchen. Mit Früherkennungs - Untersuchungen wollen Ärzte dem zuvorkommen und Krankheiten aufspüren, bevor die ersten Symptome auftreten. Dadurch kann die Behandlung schon in sehr frühen Stadien beginnen, sodass sich die Heilungsaussichten verbessern. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt die Kosten für eine Reihe von Früherkennungsangeboten. Die Palette reicht von der Mutterschaftsvorsorge über Untersuchungen zur gesundheitlichen Entwicklung von Kindern, zahnärztlicher Vorsorge und dem Gesundheits-Check-up ab 35 Jahren ...  weiterlesen

Nach der Amputation

Nach der Amputation
Phantomschmerzen quälen die meisten Menschen, denen wegen eines schweren Unfalls oder einer Erkrankung ein Arm oder Bein amputiert werden musste. Die Patienten verspüren an der Stelle der amputierten Gliedmaße häufig attackenartige Schmerzen, so, als wenn Arm oder Bein noch vorhanden wären. Ursache ist eine fehlerhafte Anpassung des Gehirns nach der Amputation, die sich in unbegründeten Schmerzempfindungen äußert. Medikamente können Abhilfe schaffen, jedoch dämpfen sie in vielen Fällen nur die heftigsten Schmerzimpulse oder sind für die Patienten wegen starker Nebenwirkungen nicht gut ...  weiterlesen

Sport wirkt

Sport wirkt
Regelmäßiger Sport wirkt antidepressiv – das ist schon seit langem bekannt. Warum dies so ist, hat jetzt eine Studie an depressiven Frauen enthüllt: Die Ausdauerbelastung bewirkt die vermehrte Ausschüttung eines Nervenwachstumfaktors, dessen Konzentration bei chronisch Depressiven meist anormal erniedrigt ist. „Mens sana in corpore sano“ - das berühmte Sprichwort zum gesunden Geist im gesunden Körper ist schon über 2000 Jahre alt und immer noch aktuell. Forschungen haben inzwischen bestätigt, dass Ausdauersport bei wiederkehrenden Depressionen hilfreich sein kann. Viele Sportler beschreiben eine ...  weiterlesen

Kochsalzkonsum

Kochsalzkonsum
Die Einschränkung des Kochsalzkonsums kann den Blutdruck senken. Etwa die Hälfte der Menschen mit hohem Blutdruck ist kochsalzsensitiv, reagiert also mit einer Blutdrucksteigerung auf eine zu hohe Zufuhr von Kochsalz. Dies ist unter anderem genetisch bedingt. Die betroffenen Menschen sollten maximal 5 Gramm Kochsalz pro Tag zu sich nehmen. Das senkt den Blutdruck um bis zu 4 mmHg, zudem wirken auch die blutdrucksenkenden Medikamente besser. Nicht empfohlen wird ein Salzverzicht dagegen bei Untergewichtigen und Schwangeren. Salz besteht aus den Mineralstoffen Natrium und ...  weiterlesen
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