Fri. - 12.03.2010 - 05:23
Pro Journal > Startseite > NATUR

Dinosaurierkiller kam aus dem All

Dinosaurierkiller kam aus dem All
Am Übergang von der Kreide- zur Tertiärzeit vollzog sich eines der drei größten Aussterbeereignisse in der Erdgeschichte, das unter anderem das Zeitalter der Dinosaurier beendete. Als Ursache vorgeschlagen wurde ein großer Meteoriteneinschlag in Mexiko, der "Chicxulub-Impakt". In letzter Zeitwurde postuliert, dass der Impakt für das Massenaussterben zu früh kam und deshalb eher intensiver Vulkanismus der Hauptauslöser war. Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern, darunter zwei Experten des Berliner Museums für Naturkunde, hat nun neueste Daten ausgewertet und kommt zu dem Ergebnis, dass ...  weiterlesen

Was kostet die Welt?

Was kostet die Welt?
Landwirtschaft, Fischerei, Tourismus, riesige Wirtschaftzweige sind auf eine intakte Natur angewiesen. Wissenschaftler schätzen, dass die Natur Jahr für Jahr ein Bruttosozialprodukt von 32 Billionen Dollar erwirtschaftet. „Angesichts dieser Dimensionen wird klar, dass es beim Schutz der biologischen Vielfalt nicht um Peanuts geht“, betont Günter Mitlacher vom WWF Deutschland. „Beim Artenschutz steht nicht allein die Rettung der Köcherfliege, sondern das Überleben der Menschheit auf dem Spiel.“ Der WWF fordert anlässlich des internationalen Tag des Artenschutzes, die wirtschaftliche Bedeutung der Natur stärker zu ...  weiterlesen

Explosive Vulkane in der Tiefsee

Explosive Vulkane in der Tiefsee
Die Kapverdischen Inseln, eine kleine Inselgruppe mitten im Atlantik, sind durch vulkanische Aktivität entstanden, die bis heute andauert. Doch wie häufig und mit welcher Intensität dort Vulkane sogar tief unter der Wasseroberfläche ausbrechen, hat die Forscher des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) überrascht, als sie vom Forschungsschiff METEOR aus diese Prozesse untersuchten. Während der Expedition setzten die Wissenschaftler am Kieler Tiefseeroboter "ROV KIEL 6000" erstmals auch eine Stereo-Kamera ein, die faszinierende 3-D-Bilder aus 3000 Metern Tiefe lieferte. Die Koralle scheint aus dem ...  weiterlesen

Meere werden zu Müllkippen

Meere werden zu Müllkippen
6,4 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle landen jedes Jahr in den Weltmeeren. Die Politik hat dieses Problem bisher vernachlässigt. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Plastikdose für das Müsli, von der Quietscheente bis hin zur Trockenhaube. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! „Unsere Meere sind nicht nur überfischt, sondern auch zunehmend vermüllt. Dieser Schaden ist oftmals irreparabel. Politiker dürfen nicht weiter wegschauen, sondern müssen das ...  weiterlesen

Magnetometer im Schnabel

Magnetometer im Schnabel
Der Magnetkompass liegt im Auge und das Magnetometer für die Magnetkarte im Schnabel - Eisenhaltige kurze Nervenäste im Oberschnabel dienen offensichtlich ganz unterschiedlichen Vogelarten dazu, die Stärke des Erdmagnetfeldes zu messen und nicht nur seine Richtung wie ein Kompass zu bestimmen. Was die Frankfurter Neurobiologen Dr. Gerta Fleissner und ihr Mann Prof.Dr. Günther Fleissner bereits vor einigen Jahren bei Brieftauben entdeckten, können sie jetzt auch für andere Vogelarten belegen. In Kooperation mit dem Experimentalphysiker Dr. Gerald Falkenberg vom DESY Hamburger Synchrotron haben ...  weiterlesen

Der Duft der Spinnen

Der Duft der Spinnen
Sexualpheromon der Wespenspinne identifiziert - Wespenspinnen leben gewöhnlich als Singles. In der Paarungssaison suchen sie dann allerdings einen Partner. Die Weibchen verströmen dazu einen chemischen Lockstoff, ein Pheromon, das für die Männchen unwiderstehlich duftet. Ein Team um Gabriele Uhl (Universität Bonn/Greifswald) und Stefan Schulz (TU Braunschweig) hat dieses Pheromon jetzt identifiziert und im Labor nachgebaut. Wie die Wissenschaftler in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, gelang es mit dieser synthetischen Substanz erstmals, Spinnen im Freiland mit einem Pheromon anzulocken. Die Weibchen der Wespenspinne ...  weiterlesen

Honigbienen und Imker

Honigbienen und Imker
Die Zahl der Bienenvölker ist in Mitteleuropa in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen. Die Zahl der Imker sank sogar europaweit seit 1985. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die jetzt vom Internationalen Bienenforschungsverband IBRA veröffentlicht wurde. Damit liegt erstmals ein Überblick auf europäischer Ebene zum Problem des Bienenrückgangs vor. Bisher hatte es lediglich Meldungen aus einzelnen Ländern gegeben. Da auch andere Bestäuber wie Wildbienen und Schwebfliegen im Rückgang begriffen sind, bedeute dies eine potentielle Gefahr für Bestäuber Dienstleistungen, von denen viele Feldfrüchte ...  weiterlesen

Bunte Dinosaurier

Bunte Dinosaurier
Die gefiederten Dinosaurier der späten Kreidezeit waren viel bunter als bisher angenommen - Ob orange-weiß geringelter Schwanz oder weiß-schwarz-braune Tupfer – gleich in mehreren fossilen Federansätzen und Haaren fanden Wissenschaftler jetzt Pigmentzellen. Diese in „Nature“ veröffentlichte Entdeckung belegt nicht nur erstmals deren Existenz schon bei Dinosauriern, sie stärkt auch die Theorie, dass die ersten Federn nicht zum Fliegen, sondern als Schmuck dienten. Als Wissenschaftler im Jahr 1996 in der chinesischen Provinz Liaoning zum ersten Mal auf ein Dinosaurierfossil stießen, dessen Haut ...  weiterlesen

Auf Kosten der Regenwälder

Auf Kosten der Regenwälder
Zum Ende der internationalen Bootsmesse 2010 in Düsseldorf zieht der NABU eine traurige Bilanz: „Die meisten Aussteller von Luxusyachten verbauen in ihren Booten tropische Hölzer, ohne auf gängige Nachhaltigkeitsstandards zu achten“, so das Fazit des NABU-Bundesgeschäftsführers Leif Miller nach einem Rechercherundgang. Sie seien daher mitverantwortlich für die radikalen Kahlschläge der Regenwälder in vielen tropischen Ländern und somit auch für den immer weiter fortschreitenden Klimawandel. „Es kann nicht sein, dass gut betuchte Bürger glamourös durch die Karibik schippern, während Menschenrechtsverletzungen und Regenwaldzerstörung ...  weiterlesen

Kühlende Wälder

Kühlende Wälder
Wissenschaftler des Weizmann Instituts zeigen, dass Wälder über große Hitze-Speicher verfügen. Die einfache Formel, die wir in den letzten Jahren gelernt haben, dass Wälder das Treibhausgas CO-2 aus der Atmosphäre binden und daher die globale Erwärmung verhindern, stellt sich als doch gar nicht einfach heraus, wie zuerst angenommen. Wälder können Hitze direkt absorbieren und speichern und zumindest in einer Art Wald können diese Wirkungen sogar so stark sein, dass sie die Vorteile von vermindertem CO-2 fast wieder aufheben. Dies ist die Schlussfolgerung ...  weiterlesen