Fri. - 12.03.2010 - 05:23
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Übergang zu einer Kaltzeit?

Übergang zu einer Kaltzeit?
Am Ende der vorigen Warmzeit, vor rund 115.000 Jahren, hat es deutliche Klimaschwankungen gegeben. Der langsame Übergang von der Eem-Warm- zur Weichsel-Kaltzeit war in Mittel- und in Osteuropa durch eine wachsende Instabilität in der Vegetationsentwicklung und wahrscheinlich durch mindestens zwei kurze Warmphasen gekennzeichnet. Es scheine, dass eine kurze Erwärmungsphase ganz am Ende der letzten Warmzeit den endgültigen Übergang zur Eiszeit markiere, schreiben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (SAW) und der Russischen Akademie der ...  weiterlesen

Super Zwischeneiszeit

Super Zwischeneiszeit
In dem Maße, wie die Besorgnis um unsere Klimazukunft Konturen annimmt, wenden die Wissenschaftler mehr Energie für das Verständnis der Klimas vergangener Zeiten auf – ein nur scheinbares Paradox. „Will man Klimamodelle testen, so sollte man erst ihre Fähigkeit beurteilen, die früheren Klimas zu beschreiben. Die Daten der Paläoklimatologie erlauben uns, die Modelle zu erhärten und ihre Validität zu vergleichen“, erklärt Dominique Raynaud, Direktor des Laboratoire de Glaciologie et Géophysique de l’Environnement in Grenoble (Frankreich). Doch das Wetter zu ermitteln, das vor ...  weiterlesen

Software sucht Fehler

Software sucht Fehler
Das "Pachiko"-Programm entdeckt Softwarefehler und behebt sie - Wenn große Computerprogramme plötzlich abstürzen und ganze Flughäfen oder Handelsfirmen lahm legen, sind daran oft nur kleine Softwarefehler schuld. Informatiker haben jetzt ein Verfahren entwickelt, mit dem diese Fehler gleich entdeckt und automatisch wieder behoben werden. Das „Pachika" genannte System soll umfangreichen Computerprogrammen zukünftig als eigenständiges Reparatur-Set einfach hinzugefügt. Computerausfälle und Abstürze sind nicht nur lästig, sie können auch ganze Regionen lahmlegen, wenn sie beispielsweise den Bahn-oder Flugverkehr kontrollieren. Je länger dann die ...  weiterlesen

Lebenselixier im All

Lebenselixier im All
Wasser gilt als Elixier des Lebens - und das Weltall ist voll davon. Jetzt haben Wissenschaftler das kostbare Element in einer Scheibe um einen jungen Stern vom Typ unserer Sonne gefunden. Die Scheibe, in der später vermutlich Planeten geboren werden, beinhaltet hundertmal mehr Wasser als alle Ozeane der Erde zusammen. Die Beobachtungen gelangen mit dem IRAM-Interferometer und werfen ein Licht auf die rätselhafte Herkunft von Wasser in unserem eigenen Sonnensystem. Ein Großteil des Wassers in den irdischen Ozeanen stammt sehr wahrscheinlich aus ...  weiterlesen

Strom aus der Schuhsohle

Strom aus der Schuhsohle
Ein gummiartiges Material, das auf Druck sehr effektiv Strom erzeugt, könnte zukünftig Handys, iPods und andere mobile Geräte mit Energie versorgen – quasi im Vorbeigehen. Denn amerikanischen Forschern ist es jetzt erstmals gelungen, ein piezoelektrisches Material in Silikon einzubetten und so eine Art Piezo-Gummi zu erzeugen. Wie sie in der Fachzeitschrift „Nano Letters“ berichten, reichen als Stromquelle schon Körperbewegungen wie Laufen oder Atmen aus. Den Effekt entdeckten französische Forscher schon 1880: Wenn man bestimmte Kristalle wie Quarz mechanisch verformt, entstehen an ...  weiterlesen

Muscheln und Algen sichern Gleichgewicht

Muscheln und Algen sichern Gleichgewicht
Mit der Ernte der Braunalgen werden dem Gewässer die Nährstoffe entzogen, die in zu hoher Konzentration dazu führen, dass das ökologische Gleichgewicht gestört wird. Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Das scheint die Coastal Research & Management aus Kiel in der Ostsee vorzuhaben, wenn sie übermäßiges Pflanzenwachstum mit dem Ansiedeln von Algen bekämpfen will. „Die erhöhte Konzentration an Nährstoffen im Wasser lässt die Vegetation übermäßig gedeihen“, erläutert Dr. Peter Krost. „Wir wollen die Nährstoffe dem Meer wieder entnehmen und zwar ...  weiterlesen

Durstige Pflanzen senden Notrufe

Durstige Pflanzen senden Notrufe
Wie gut Pflanzen mit Wasser versorgt sind, stellt eine neuartige Magnetsonde fest, die einfach an die Blätter geklemmt wird. Sie verheißt Einsparpotenziale bei der Bewässerung und eine geringere Bodenversalzung. Entwickelt wurde die Sonde von einem Team um Professor Ulrich Zimmermann vom Biozentrum der Universität Würzburg in enger Diskussion mit Privatdozent Dirk Zimmermann und Professor Ernst Bamberg vom Max-Planck-Institut für Biophysik. Nach zweieinhalb Jahren Arbeit steht die Technik kurz vor der Anwendung. Mit dem Prototypen der Sonde laufen noch Tests, aber Interessenten aus ...  weiterlesen

LHC auf Rekord Jagd

LHC auf Rekord Jagd
Der Teilchenbeschleuniger LHC am europäischen Kernforschungszentrum Cern bei Genf hat Wasserstoff-Atomkerne auf eine bislang in irdischen Beschleunigern unerreichte Energie katapultiert. Gut einer Woche nach seinem Neustart hat der Teilchenbeschleuniger LHC einen Weltrekord aufgestellt - Die Forscher ließen in der Nacht zum Montag die beiden Protonenstrahlen nach eigenen Angaben mit einer noch nie dagewesenen Energie durch den 27 Kilometer langen Tunnel bei Genf kreisen. Um 00.44 Uhr seien sie auf eine Energie von 1,18 Tera-Elektronenvolt beschleunigt worden, der bisherige Rekord lag ...  weiterlesen

Aquawohnen

Aquawohnen
Jahrhundertelang haben die Niederländer ihr Land mit Dämmen gegen das Meer verteidigt. Doch mit höheren Deichen allein ist es bei steigendem Meeresspiegel nicht mehr getan. "Nicht mehr gegen das Wasser kämpfen, sondern mit dem Wasser leben". "Aquawohnen" ist ihre Antwort auf den Klimawandel. Treibende Häuser sind die Antwort der Niederländer auf den steigenden Meeresspiegel. Diese Häuser sind mit dicken Stahlringen an Pfählen festgemacht und können sich je nach Wasserstand bis zu vier Meter nach oben oder unten mit bewegen. Die Versorgung ...  weiterlesen

Back to the Moon

Back to the Moon
NASA-Orbitermission zum Mond soll am 18. Juni 2009 starten - Fast genau 40 Jahre nach der ersten bemannten Mondlandung von Apollo 11 mit Neil Armstrong und Edwin "Buzz" Aldrin heißt es für die NASA: "Back to the Moon". Zwar werden jetzt keine Astronauten landen – dafür wird aber eine unbemannte Sonde mit sieben High-Tech-Instrumenten den Erdtrabanten in 50 Kilometern Höhe mindestens ein Jahr lang umkreisen. Starten soll der Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida am Donnerstag, ...  weiterlesen